Fertiggestellt am 22 / 09 / 2013
Gefördert!
Empfangen
€ 4.541
Minimum
€ 4.000
Optimum
€ 4.300
141 Kofinanzierer
Unterstützend € 15
Danksagung im Web
Im Web von stopbalesdegoma.org haben wir einen Abschnitt erstellt, um zu erklären wie sich der Gerichtsprozess entwickelt. Dort werden auch die Namen der Unterstützer//innen erscheinen.
> 36 Kofinanzierer
Unterstützend € 20
Foto der Kampagne „Stop bolas de goma“
Foto eines der Bilder, die für die Kampgne für das Verbot von Gummigeschossen genutzt werden + Danksagung im Web.
> 24 Kofinanzierer
Unterstützend € 30
Pin
Ein Pin mit einem der Logos der Kampagne „Stop Balas de Goma“ + Foto eines der Bilder, das für die Kampagne für das Verbot von Gummigeschossen benutzt wurde + Danksagung im Web.
> 09 Kofinanzierer
Unterstützend € 50
T-Shirt “Stop bales de goma”
T-Shirt mit dem Logo “Stop bales de Goma” + ein Pin mit einem der Logos der Kampagne “Stop bales de goma” + Foto eines der Bilder, das für die Kampagne Verbot von Gummigeschossen benutzt wurde + Danksagung im Web.
> 15 Kofinanzierer
Unterstützend € 60
Bericht in Farbe
Bericht über “Stop Bales de Goma” in Farbe + T-Shirt mit dem Logo “Stop Bales de goma” + ein Pin + Danksagung im Web.
> 01 Kofinanzierer
Unterstützend € 80
Buch Warcelona
Buch mit Fotos Warcelona, von Jordi Brràs + T-Shirt mit em Logo “Stop Balas de goma” + Danksagung im Web.
> 07 Kofinanzierer
Unterstützend € 100
Für Gruppen oder Organisationen
Besondere Danksagung im Web für Eure Unterstützung.
> 01 Kofinanzierer
Unterstützend € 100
Tickets El rei Borni
2 Tickets für die Vorstellung El rei Borni, von Marc Crehuet, in dem Saal Barts ab dem 30, August + 2 T-Stirts mit em logo “Stop bales de goma” + Buch Warcelona + Danksagung im Web.
> 04 Kofinanzierer
Unterstützend € 200
Buch Fotografien Warcelona (für Gruppen oder Organisationen)
Buch mit Fotos Warcelona, von Jordi Brràs + Besondere Danksagung für Eure Unterstützung.
> 01 Kofinanzierer

Über dieses Projekt

Hilf uns, diese deutliche Verletzung der Menschenrechte vor den europäischen Gerichtshof zu bringen.
Aufgabe Minimum Optimum
Formulierung der Klage
Dieser Geldbetrag ist für die Bezahlung der Anwälte, die die Klage vorbereiten, vorgesehen.
€ 2.500
Dokumentierung des Gerichtsverfahrens zur Erstellung eines Videos und Berichts
Während des Prozesses werden wir Bilder und Aussagen aufnehmen, um ein Video zu machen, das wir dann bearbeiten. Wir werden auch Artikel über den Fall erstellen, die in einem Bericht zusammengefasst werden.
€ 300
Infrastruktur Minimum Optimum
Reisen nach Strassburg
Finanzierung der Reise und Unterkunft von Personen, die die Klage dort einreichen.
€ 1.500
Total € 4.000 € 4.300
Erforderlich
zusätzlich

Allgemeine Informationen

2001 verlor Carles Guillot ein Auge durch einGummigeschoss, das während der Räumung im Stadtteil Gràcia in Barcelona abgefeuert wurde. Obwohl der Schütze, ein Polizist, identifiziert wurde, hat das Gericht den Fall noch während der Ermittlungen eingestellt. Nach diversen Prozessen über einem Zeitraum von 11 Jahren und 2 Monaten (Nationaler Gerichtshof, Oberstes Gericht und Verfassungsgericht) hat ihm die spanische Justiz jegliche Art der Entschädigung verweigert.

Wir fordern, dass diese Praxis des Ignorierens der Opfer von Polizeigewalt und der totalen Straffreiheit für Sicherheitskräfte, die in Katalonien und ganz Spanien herrscht, nicht länger die Norm ist. Deshalb haben wir beschlossen den Fall vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu bringen, um zu verhindern, dass sich diese Art der Verletzung unserer Grundrechte fortsetzt.

Hauptmerkmale

Die Anwälte Jaume Asens und Anaïs Franquesa werden den Fall vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg bringen, um eine Klage gegen den spanischen Staat wegen der Verletzung der Artikel 6,1 (Recht auf ein faires Verfahren innerhalb einer angemessenen Frist) und 3 ( Verbot unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung) der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten zu erwirken.

Warum das wichtig ist

Dieses Projekt richtet sich an alle Personen, die hinsichtlich der Menschenrechte, der Ungerechtigkeit und der daraus resultierenden mangelhaften Umsetzung der Grundrechte – hier und woanders auf der Welt - sensibilisiert sind. Es wendet sich auch an alle Personen, die überzeugt sind, dass die Straffreiheit der Polizei nicht mit einem demokratischen Verständnis zu vereinbaren ist. Wenn Ihr einen finanziellen Beitrag leisten wollt, so könnt Ihr das folgendermaßen tun: In der rechten Spalte sucht Ihre Euch eine Betrag aus, macht Klick in "Consiguelo", und auf der nächsten Seite, oben, in dem Feld "cantidad", könnt Ihr den Betrag eintragen, den Ihr diesem Projekt zukommen lassen wollt. (Bitte beachtet, dass Ihr Euch in keinem Fall eine Belohnung mit einem höheren Betrag aussuchen könnt als der von Euch gewählte Betrag). Auf ähnliche Art könnt Ihr auch auf eine Belohnung verzichten: In der rechten Spalte wählt Ihr den Betrag aus, den Ihr einbringen wollt, dann kli ckt Ihr auf "Consiguelo" und auf der folgenden Seite markiert Ihr das Feld "Renuncio a una resompensa individual" (ich verzichte auf eine individuelle Belohnung).

Ziele der Crowdfunding Kampagne

Hauptziel dieses Projektes ist, zunächst die Anzeige bei dem Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg einzureichen. Wenn wir mit dieser Klage Erfolg und somit unser Ziel erreicht haben, muss das Urteil dazu dienen, dass spanische Richter und Staatsanwälte sämtliche Fälle polizeilicher Gewalt eingehend untersuchen und somit den Opfern in einem ordnungsgemäßen Verfahren Gerechtigkeit zukommen lassen.

Gleichzeitig kann ein Fall dieser Art Jurisprudenz erzeugen, die für jeden Bürger der Europäischen Union nützlich sein kann.

Team und Erfahrung

Els advoDie Anwälte, die diese Klage vertreten, haben eine langjährige Erfahrung im Bereich der Interessenvertretung.

Konkret gehört Jaume Asens zum Verteidigungsausschuss der Anwaltskammer und dem Zentrum DESC. Auf internationaler Ebene hat er in Kommissionen wie Chiapas (2000) oder in der EDA teilgenommen und dem Legal Team bei der Verteidigung der Rechte von Aktivisten beim Gipfel wie in Genua (2001) angehört. Seine berufliche Laufbahn als Strafverteidiger begann im Jahre 1995. Einer seiner ersten Fälle war der CSO Cine Princes, und seither hat er sich um die Verteidigung der Menschenrechte und der sozialen Bewegungen verdient gemacht. In letzter Zeit vertrat er die FAVB beim Einspruch gegen die Bürgerlichen Verordnungen, und er hat das Volk bei der Klage in Korruptionsfällen wie Millet, Cuitat Vella oder das Hotel del Palau vertreten. Als Ankläger vertrat er auch andere Kollektive, wie die des Immobilienmobbings, des historischen Gedächtnisses, gegen Folter oder die Opfer von Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor dem Nationalen Gericht (z.B. den Fall „Guantanamo“ oder den der „Flotte für die Freiheit“)

Anaïs Franquesa ist ihrerseits auf Internationales Menschen- und Strafrecht spezialisiert und arbeitet im Institut für Menschenrechte in Katalonien. Sie ist Mitglied des juristischen Teams von "reraguarda en moviment", einer solidarischen Plattform gegen Unterdrückung. Einige der Fälle, an denen sie gegenwärtig arbeitet, sind die Strafanzeige gegen italienische Piloten, die Barcelona 1937 bombardierten und der Prozess vor dem Nationalen Gericht wegen des Völkermords in Ruanda, sowie verschiedene Strafrechtsfälle bezüglich der sozialen Bewegungen In Barcelona.

Außerdem arbeiten die Mitglieder des Vereins „Stop bales de Goma“ (Stopp Gummigeschosse) mit an der Verbreitung und Information im Netz über Aktionen auf der Straße und der Medienpräsenz, wann immer dies möglich ist.

Social commitment